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Startseite Aktuelle Beiträge 1. FC Nürnberg - Borussia M'Gladbach 2:1 (2:0)
1. FC Nürnberg - Borussia M'Gladbach 2:1 (2:0) PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Nach neun Pflichtspielen ohne Niederlage unterlag die Fohlenelf am heutigen Sonntagnachmittag 1:2 beim 1. FC Nürnberg.

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Patrick Herrmann erzielte den Anschlusstreffer für die Borussen. (Foto: Borussia.de)


SO SPIELTEN SIE:

Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Simons - Kiyotake, Feulner, Balitsch (90.+2 Dabanli), Frantz (75. Mak) - Pekhart (68. Polter). - Trainer: Wiesinger

Borussia: ter Stegen - Jantschke, Brouwers, Dominguez, Wendt - Rupp (60. Mlapa, 80. Hanke), Marx (78. Ring) - Cigerci, Arango - Herrmann, de Jong. - Trainer: Favre

Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)

Tore: 1:0 Simons (4., Foulelfmeter), 2:0 Pekhart (30.), 2:1 Herrmann (58.)

Zuschauer: 37.793

Gelbe Karten: Pinola (9), Mak - Wendt, Jantschke (5), Herrmann (4)

SPIELBERICHT:

Nürnbergs Trainer Michael Wiesinger brachte nach der 0:3-Niederlage in Dortmund Frantz für Gebhart (Leistenprobleme). Ebenfalls einen Wechsel vollzog Gladbachs Coach Lucien Favre im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Düsseldorf: Rupp ersetzte den verletzten Nordtveit (Knieprobleme).

Der Club begann giftig und war vom Anpfiff weg darauf bedacht, die Gladbacher immer wieder früh anzugehen und so zu Ballverlusten zu zwingen. Aus einer solchen Aktion entsprang dann auch in der dritten Minute ein Eckball, bei dem das Leder bei Frantz im Sechzehner landete. Im Getümmel fuhr Marx das Bein zwar aus, zog dann aber gleich wieder zurück. Frantz hob dennoch ab und legte so Schiedsrichter Florian Meyer rein. Es gab einen unberechtigten Elfmeter, den Simons sicher zur frühen Führung verwandelte (4.). Kurz darauf hätte die Fohlenelf fast ausgeglichen, als Arango prima auf Herrmann passte, dieser aus extrem spitzem Winkel abzog und am auf der Linie stehenden Kiyotake scheiterte (8.).

Danach wurde es ruhiger in den Strafräumen. Die Nürnberger zogen sich in die eigene Hälfte zurück, überließen weite Teile des Feldes den Borussen und lauerten auf gegnerische Fehler. Die Favre-Elf hatte deutlich mehr Ballbesitz (über 70 Prozent im ersten Durchgang), machte den technisch reiferen Eindruck, gewann die Vielzahl der Zweikämpfe, biss sich aber trotzdem die Zähne an der FCN-Deckung aus. Die Gladbacher fanden die Lücke nicht, mussten Angriffe immer wieder neu aufbauen und kamen dennoch nicht wirklich zum Abschluss.

Nach einer halben Stunde leistete sich Marx einen folgenschweren Fehlpass: Kiyotake erwischte das Leder, lief los und hatte das Auge für Pekhart. Der Tscheche bedankte sich und vollendete mit einem satten Schuss aus elf Metern ins lange Eck - 2:0. Bitter für die Rheinländer, die in der temporeichen und umkämpften Partie mehr vom Spiel hatten. Die Fohlenelf musste sich allerdings auch den Vorwurf gefallen lassen, dass sie zu ideenlos spielte und zudem die eigenen Chancen nicht nutzte. Sowohl Herrmann (36.) als auch de Jong (43.) scheiterten an Schäfer und verpassten es daher, den Pausenrückstand erträglicher zu gestalten.

Großartige Veränderungen waren nach Wiederanpfiff zunächst nicht zu sehen! Gladbach drängte weiter nach vorne, entwickelte dabei jedoch kaum echte Durchschlagskraft. Die Nürnberger wirkten nun aber ängstlicher, der Club spielte mittlerweile viel zu passiv und geriet mehr und mehr unter Druck. Schäfer rettete noch gegen Arangos Freistoß (56.), war zwei Minuten später aber machtlos, als Herrmann alleine vor ihm auftauchte und aus zehn Metern verkürzte.

Favre erkannte, dass die Nürnberger nervös waren, und wechselte offensiv. Mlapa kam für Rupp und sorgte direkt für Wirbel: Zuerst legte er für Herrmann auf, der aus 18 Metern Schäfer prüfte (64.), dann schoss er aus 20 Metern knapp vorbei (68.). Danach wachte der Club jedoch wieder auf und gestaltete die Begegnung offener. Der eingewechselte Polter vergab innerhalb weniger Minuten gleich zweimal die Vorentscheidung (69., 72.), während der ebenfalls frisch gekommene Mak aus 15 Metern gegen den stark reagierenden ter Stegen den Kürzeren zog (79.).

n der 80. Minute musste Mlapa wegen eine Oberschenkelverletzung wieder runter. Hanke kam für die Schlussphase, in der sich die Nürnberger durchaus als clevere Mannschaft präsentierten. Der FCN, bei dem Dabanli in der Nachspielzeit sein Bundesliga-Debüt gab, hielt den Ball meist in der gegnerischen Hälfte, spielte mit der Uhr und ließ sich den Dreier nicht mehr nehmen.

Am kommenden Spieltag sind beide Mannschaften samstags ab 15.30 Uhr gefordert: Nürnberg bei der Frankfurter Eintracht, Mönchengladbach im rheinischen Derby gegen Bayer Leverkusen.

Quelle: Kicker.de