Login

Community

Mitglieder

Besucherstatistiken

Heute38
Gestern161
Woche199
Monat4276
Insgesamt241278

Wer ist online?

Keine Benutzer online!
Besucher: 23
Startseite Aktuelle Beiträge FSV Mainz - Borussia M'Gladbach 2:4 (1:1)
FSV Mainz - Borussia M'Gladbach 2:4 (1:1) PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Trotz eines 0:1-Rückstands gewann Borussia am heutigen Samstagnachmittag dank einer enormen Leistungssteigerung 4:2 beim FSV Mainz 05.

sieg_bei_premiere
Borussias Spieler feiern den Auswärtssieg vor dem Fanblock. (Foto: borussia.de)


SO SPIELTEN SIE:

Mainz: H. Müller - Pospech, Svensson, Noveski, Zabavnik - Baumgartlinger, Malli (78. Daghfous) - N. Müller, Ivanschitz, Caligiuri (66. Sliskovic) - Parker (66. Risse).

Borussia: ter Stegen – Jantschke, Stranzl, Dominguez, Wendt – Nordtveit, Xhaka – Herrmann (88. Mlapa), Arango – Hanke, Hrgota (85. Rupp). // Bank: Heimeroth, Brouwers, Daems, Marx, de Jong.

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych

Tore: 1:0 Parker (12.), 1:1 Hrgota (39., Foulelfmeter), 1:2 Hrgota (58.), 1:3 Hanke (65.), 1:4 Hrgota (80.), 2:4 Ivanschitz (90., Foulelfmeter).

Zuschauer: 34.000 (ausverkauft)

Gelbe Karte: Svensson

SPIELBERICHT:

Mainz-Trainer Thomas Tuchel nahm im Vergleich zum 2:2 in Hannover drei Wechsel vor. Caligiuri, Parker und Heinz Müller starteten für Wetklo, Zimling und Rukavytsya.

Gladbach-Coach Lucien Favre tauschte nach der 0:1-Heimniederlage gegen Schalke ebenfalls dreifach. Wendt, Nordtveit und Hrgota übernahmen für Mlapa, Marx und Daems.

Langes Abtasten war in Mainz nicht angesagt. Nach der stimmungsvollen Verabschiedung von Klasnic, Zabavnik, Caligiuri und Ivanschitz, deren auslaufende Verträge nicht verlängert wurden, nahm das Spiel sofort Fahrt auf. Beide Mannschaften machten das Spielfeld sehr eng, begannen früh mit den Störmanövern und kamen schnell zu ersten Möglichkeiten. Der aufgerückte Jantschke schoss noch rechts vorbei (3.), Müller scheiterte hingegen nach Traumpass Baumgartlinger am stark reagierenden ter Stegen im Gladbacher Tor (5.).

Es war schließlich der FSV, der die Partie nach und nach in den Griff bekam. Die Tuchel-Elf präsentierte sich ballsicher, drückte den VfL weit nach hinten in die Defensive und fand nach Pospechs Flanke aus dem Halbfeld auch den Weg zum 1:0. Parker stahl sich zwischen zwei Verteidigern hindurch und ließ aus zehn Metern Distanz ter Stegen nicht den Hauch einer Abwehrchance (12.). Gladbach kam nun nur noch selten zu konstruktiven Vorstößen und durch Arango zu einem gefährlichem Abschluss (19.).

Den Rest dominierte der FSV quasi nach Belieben, vergaß bei aller Beweglichkeit und Spielfreude aber den direkten Weg vor das gegnerische Tor. Die Borussia blieb so im Spiel und kam kurz vor der Pause wieder heran. Arangos Freistoß an die Oberkante der Latte weckte die Lebensgeister der Gäste (37.), die nachsetzten und belohnt wurden. Svensson zupfte Hanke, nach Meinung des Schiedsrichters im Strafraum, am Arm und am Trikot. Hrgota schnappte sich die Kugel und chipte à la Panenka in die Tormitte. Der Youngster bewies Nervenstärke in seinem ersten Einsatz von Beginn an (38.).

Nach dem Seitenwechsel blieb das Tempo hoch, das Spiel wurde nun auf Augenhöhe geführt. Mainz besaß durch Caligiuri die erste dicke Chance (48.), Gladbachs Eigengewächs Herrmann scheiterte nach feinem Solo dann an Müller (53.). Doch Fortunas Waagschale neigte sich nun zu Gunsten der Gäste. Hrgota kam nach Hankes Kopfball an die Unterkante der Latte und Zabavniks unglücklichem Rettungsversuch ziemlich einfach zu seinem zweiten Treffer (58.), vergab nur Sekunden später alleine vor Müller die große Chance auf Tor Nummer drei (60.). Hanke machte es dann besser. Nach Herrmanns Lattenknaller prallte dem Blondschopf der Ball vor den Kopf und der Gladbacher nickte sicher ins leere Tor ein (64.).

Tuchel wechselte jetzt doppelt, schickte mit Risse und Sliskovic zwei frische Angreifer auf das Feld (66.), doch die Wende sollte nur Illusion bleiben. Denn Gladbach präsentierte sich nun äußerst aufgeräumt, konterte brandgefährlich und machte zehn Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit endgültig alles klar. Hanke half am eigenen Sechzehner aus, schickte dann Hrgota mit einem feinen Pass steil und der überlupfte Müller aus knapp 15 Metern sehenswert zum 4:1 (80.). Die Messe war gelesen, zumindest Ivanschitz durfte nach Dominguez' Handspiel seinen Abschied versöhnlich gestalten und verwandelte einen Strafstoß zum finalen 2:4 aus Sicht der Gastgeber (90. +1).

Zum letzten Spieltag empfängt die Borussia am kommenden Samstag die Bayern (15.30 Uhr) zum Bundesliga-Klassiker, Mainz muss zeitgleich nach Stuttgart reisen und lässt die Saison in Schwaben ausklingen.

Quelle: Kicker.de