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Startseite Aktuelle Beiträge Hamburger SV - Borussia M'Gladbach 0:2 (0:1)
Hamburger SV - Borussia M'Gladbach 0:2 (0:1) PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Der erste Auswärtssieg ist eingefahren. Am Geburtstag von Lucien Favre beschenkte Max Kruse seinen Trainer durch einen Doppelpack beim Hamburger SV mit drei Punkten. Es war ein verdienter, aber auch etwas glücklicher Sieg der Fohlenelf.

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Max Kruse erzielte in dieser Szene das 1:0. (Foto: borussia.de)


SO SPIELTEN SIE:

HSV: Adler - Westermann, Tah, Sobiech, Jansen - Arslan, Badelj – Beister (73. Ileceviec), van der Vaart, Calhanoglu - Lasogga

Borussia: ter Stegen – Korb, Jantschke, Stranzl, Wendt – Kramer, Xhaka – Herrmann (85. Hrgota), Arango (84. Rupp) – Raffael (88. de Jong), Kruse

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

Tore: 0:1 Kruse (23.), 0:2 Kruse (63.)

Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)

Gelbe Karten: - Stranzl, Korb

SPIELBERICHT:

Borussias Trainer Lucien Favre schickte an seinem 56. Geburtstag die erwartete Startformation ins Rennen. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle im Defensivbereich spielte Tony Jantschke wie schon zuletzt gegen Frankfurt Innenverteidiger, Julian Korb übernahm wieder die Rechtsverteidigerposition. Die einzige Änderung gegenüber dem Heimsieg vor eine Woche war die Rückkehr von Martin Stranzl, der den verletzten Brouwers ersetzte.

Beide Teams gingen die Partie äußerst verhalten an, ohne übermäßig das Risiko zu suchen. Die Folge war ein überschaubares Geschehen in der ausverkauften Hamburger Arena, bei dem der HSV ein leichtes optisches Übergewicht hatte, ohne jedoch den aufmerksam arbeitenden Gladbacher Defensivverbund auch nur annährend in Gefahr zu bringen.

Die Borussen verzeichneten in der 8. Minute eine erste Annäherung an den Kasten von Rene Adler, doch Kruse verpasste eine Hereingabe von Arango am kurzen Pfosten.

Auch in der Folgezeit egalisierten sich beide Teams, so dass der Gladbacher Führungstreffer in der 23. Minute überraschend war. Sobiech spielte, leicht bedrängt von Raffael, einen katastrophalen Rückpass auf Adler, den Max Kruse abfangen konnte. Der Nationalstürmer war hellwach, kam vor Adler an den Ball, umspielte den Hamburger Keeper und hob das Leder ins leere Tor.

Hamburg wirkte geschockt und die Borussen wollten das ausnutzen, doch Herrmann verpasste mit einem guten Distanzschuss knapp (27.).

Im weiteren Verlauf berappelten sich die Hanseaten und nun stand auch Borussias Schlussmann Marc-André ter Stegen im Mittelpunkt. Nach einem van der Vaart Lupfer (30.) war er genauso aufmerksam wie nach einem Flanken-Schuss von Jansen oder einem Distanzschuss von Calhanoglu (40.).

Borussia ging mit einer knappen und etwas glücklichen Führung in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst so aus, als ob der HSV nun mit Macht auf den Ausgleich drängen würde. Van der Vaart zirkelte einen Freistoß an die Latte (47.), kurz darauf verfehlte Beister knapp (49.).

Die Borussen wackelten, konnten sich jedoch befreien und tauchten auch mal wieder in der gegnerischen Hälfte auf. Julian Korb gab in der 57. Minute einen guten Torschuss ab – der erste nach dem Versuch von Herrmann eine halbe Stunde zuvor.

Der HSV war nicht zwingend genug, auch wenn Calhanoglu ter Stegen zu einer Parade zwang (61.). Keine zwei Minuten später unterlief Sobiech der zweite Fauxpas an diesem Tag. Kurz vor der Eckfahne ließ sich der Hamburger von Raffael den Ball abluchsen. Der Brasilianer ließ Sobiech stehen und legte zurück auf Kruse. Der wiederum ließ Tah aussteigen und traf vor dem aus seinem Kasten herausstürmenden Adler präzise ins Eck.

Raffael verpasste etwas später die endgültige Entscheidung, als er am kurzen Eck an Adler scheiterte (71.). Doch dass es nicht der Nachmittag des HSV war, wurde spätestens in der 75. Minute klar. Nach einer Freistoßhereingabe von van der Vaart köpfte Lasogga aus kurzer Distanz aufs Tor, doch ter Stegen lenkte den Ball mit einem Reflex an den Pfosten.

Damit war das Spiel gelaufen. Der HSV glaubte nicht mehr dran und die Borussen brachten den ersten Auswärtssieg der Saison relativ souverän über die Zeit.

Am Ende jubelten die Borussen über einen verdienten, aber auch etwas glücklichen Sieg und setzen sich auf Platz 4 fest.

Quelle: torfabrik.de