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Hannover 96 - Boussia M'Gladbach 3:1 (0:0) PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Mit 1:3 unterlag Borussia Mönchengladbach am Samstag bei Hannover 96. Trotz deutlich mehr Ballbesitz musste die Fohlenelf eine letztlich verdiente Niederlage hinnehmen. Das Tor des eingewechselten Peniel Mlapa war zu wenig.

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Tony Jantschke im Zweikampf mit Mame Diouf, beobachtet von Martin Stranzl. (Foto: borussia.de)


SO SPIELTEN SIE:

Hannover 96: Zieler - Rajtoral, Marcelo, Hoffmann, C. Schulz - Schmiedebach, Stindl – Huszti (87. Andreasen), Bittencourt (91. Pocognoli) – Rudnevs (89. Schlaudraff), Diouf

Borussia Mönchengladbach: ter Stegen – Korb, Jantschke, Stranzl, Wendt – Xhaka (81. Mlapa), Kramer – Herrmann (74. Younes), Arango (64. Hrgota) – Raffael, Kruse

weiter im Kader: Heimeroth (ETW), Daems, Dominguez, Nordtveit

Tore: 1:0 Rudnevs (57.), 2:0 Diouf (82.), 2:1 Mlapa (84.), 3:1 Diouf (90.)

Gelbe Karten: Huszti - Korb (5), Xhaka

Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)

Zuschauer: 47.000

SPIELBERICHT:

Borussias Trainer Lucien Favre schickte die erwartete Elf ins Rennen und nahm gegenüber der Vorwoche nur eine Änderung vor. Der wiedergenesene Tony Jantschke kehrte in die Innenverteidigung zurück, Álvaro Dominguez musste mit dem Bankplatz vorlieb nehmen.

Borussia nahm von der ersten Minute an das Heft in die Hand und hatte deutlich mehr Ballbesitz als die Gastgeber. Hannover zog sich sehr weit zurück, war auf Sicherheit bedacht und lauerte auf Konter.

Derweil ließen die Gladbacher den Ball laufen. Das teilweise sehr gefällig, zudem holte man sich nach eigenen Ballverlusten die Kugel meist postwendend zurück. Es ließ sich sehr gut an für die Fohlenelf, allerdings nur bis zur Strafraumgrenze.

Denn trotz der spielerischen Überlegenheit kamen die Borussen nicht zum Torabschluss. Hannover bot kaum eine Lücke an, aber den Gladbachern fehlte auch das letzte Tempo am Ball.


So resultierte Borussias erste Torchance aus einer untypischen Situation. Herrmann eroberte am Mittelkreis den Ball und gegen ausnahmsweise mal aufgerückte Hannoveraner ging es dann über Kramer, Xhaka und wieder Herrmann blitzschnell. Herrmann zog aus 18 Metern ab, Zieler lenkte seinen Fachschuss zur Ecke (23.).

Aus dieser resultierte ein Konter für 96, Bittencourt zielte am langen Pfosten vorbei. Das war ein erstes Lebenszeichen der bis dahin passiven Hannoveraner. Und nur drei Minuten später hatten sie nach einem schlimmen Fehlpass von Wendt durch Diouf die Riesenchance. Doch Marc-André ter Stegen lenkte den Ball mit sensationeller Fußabwehr zur Ecke (27.).

In der Folgezeit traute sich Hannover etwas mehr zu, Borussia blieb dennoch das bestimmende Team, ohne zwingend zu werden. Und so mussten sich die Fohlen beim Schiedsrichter bedanken, dass sie mit einem torlosen Remis in die Pause gehen konnten.

Nach einem Eckball köpfte Diouf ins Tor, doch der Unparteiische hatte zuvor auf einen Schubser gegen Jantschke erkannt (41.). Durchaus vertretbar, doch solche Aktionen pfeifen nur die wenigsten Schiedsrichter ab. Borussia hatte in dieser Situation viel Glück.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offeneres Spiel. Hannover wurde deutlich aktiver und die Borussen wirkten in der Rückwärtsbewegung nicht sattelfest. So war es nicht wirklich überraschend, dass Hannover in Führung ging.

Zum wiederholten Male konnte Kruse den Ball in der gegnerischen Hälfte nicht kontrollieren und Hannover kontern. Huszti wurde bei seiner Hereingabe nicht gestört, Wendt konnte Rudnevs am langen Pfosten nicht hindern, der ter Stegen aus kurzer Distanz per Kopf überwand. Auch Borussias Keeper sah hier nicht gut aus (57.).

Borussia blieb ruhig und versuchte das eigene Spiel weiter durchzuziehen. Raffael hatte zwei Gelegenheiten, aus spitzem Winkel traf er ans Außennetz (60.), einen Flatterball wehrte Zieler zur Ecke ab (67.).

Lucien Favre wechselte für seine Verhältnisse früh aus, brachte Hrgota für Arango und später noch Younes und Mlapa. Letzterer war gerade auf dem Platz, als er nach einem Hannoveraner Konter im eigenen Strafraum von Huszti düpiert wurde. Dessen punktgenaue Flanke fand den Kopf von Diouf, der höher als Jantschke sprang und ins Eck traf (82.).

Zwei Minuten später gelang Mlapa der Anschlusstreffer. Er verwertete eine Flanke von Younes von der rechten Seite mit einem wuchtigen Kopfball (84.).

Borussia war also noch im Spiel, konnte sich aber keine echte Gelegenheit mehr erspielen. Stattdessen schafften sie es in der Schlussminute nicht, den Ball aus der eigenen Hälfte nach vorne zu bringen. Hannover brachte das Spielgerät über Schlaudraff in den Lauf von Diouf, der ter Stegen mit einem Flachschuss keine Chance ließ und die Partie endgültig entschied.

Am Ende war es ein verdienter Sieg der Hannoveraner. Die Borussen waren nicht zwingend genug und boten in der Rückwärtsbewegung zu viel an, um die zweite Niederlage des neuen Jahres zu verhindern.

Quelle: torfabrik.de