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Startseite Aktuelle Beiträge Greuther Fürth - Borussia M'Gladbach 2:4
Greuther Fürth - Borussia M'Gladbach 2:4 PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

In einem turbulenten Bundesligaspiel ließ sich Borussia bei der SpVgg. Greuther Fürth von einem zweimaligen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und siegte am Ende 4:2 (1:2).

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Der Knackpunkt: Referee Peter Gagelmann zückt Rot gegen Thomas Kleine. (Foto: kicker.de)


SO SPIELTEN SIE:

Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner, Pekovic - Sararer (72. Mikkelsen), Stieber (15. Sobiech) - Asamoah (49. Nöthe), Prib. - Trainer: Büskens

Borussia: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Wendt - Nordtveit, Marx - Rupp, Arango (86. Xhaka) - Herrmann (66.Mlapa), Hanke (78. De Camargo). - Trainer: Favre

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)

Tore: 1:0 Nehrig (10., Foulelfmeter), 1:1 Wendt (22.), 2:1 Prib (43.), 2:2 Stranzl (51.), 2:3 Herrmann (57.), 2:4 Marx (90.+2, Handelfmeter)

Zuschauer: 18.000 (ausverkauft)

Rote Karte: Kleine nach einer Notbremse (12.)

Gelb-Rote Karte: Pekovic nach einem Handspiel (90.+1)

Gelbe Karte: Mavraj (3) -

SPIELBERICHT:

Fürths Trainer Mike Büskens vertraute derselben Startelf, die zuletzt beim 1:1 in Frankfurt auf dem Rasen gestanden hatte. Borussen-Coach Lucien Favre dagegen stellte nach dem 2:2 in der Europa League bei Olympique Marseille einmal um: Stranzl kam für Brouwers zum Zug.

Die Zuschauer sollten vor vor ausverkauftem Haus eine prickelnde Anfangsphase erleben. Fürth erwischte einen guten Start. Prib vergab nach einem überfallartigen Konter zunächst das frühe 1:0 (4.), das wenig später aber doch fallen sollte: Asamoah setzte sich rechts am Strafraum gegen Wendt durch, der ihn von hinten von den Beinen holte - Elfer! Nehrig trat an und verwandelte wuchtig in die Mitte unter die Latte (10.).

Der Freude folgte aber kurz darauf gleich der Schock: Herrmann war im Zentrum durch, Kleine zog am Trikot. Der Ex-Gladbacher sah Rot - eine harte Entscheidung von Referee Gagelmann, da Nehrig sich auf gleicher Höhe bewegte -, und es gab Freistoß an der Strafraumgrenze, den Grün von Arango getreten entschärfte (14.). Mit Sobiech für Stieber versuchte Büskens die taktische Grundordnung in der Defensive wiederherzustellen (15.).

Doch so leicht war dies nicht. Die Borussia spielte ihre spielerische Überlegenheit aus und wirbelte die Franken gehörig durcheinander. Mavraj klärte in letzter Sekunde gegen Herrmann (21.), nur eine Zeigerumdrehung später aber kassierte der Aufsteiger den Ausgleich: Nehrig spekulierte auf Abseits, doch Herrmann startete genau richtig und drang halbrechts in den Strafraum ein. Wendt köpfte die präzise Rechtsflanke des Youngsters in der Mitte im Hechtflug ins linke Eck ein.

Gladbach ließ es nach dem 1:1 etwas ruhiger angehen, machte den Platz breit und ließ Ball und Gegner laufen. Fürth staffelte sich tief und fand offensiv lange Zeit nicht mehr statt. Der VfL konnte aus seiner klaren optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen und keine Möglichkeiten kreieren. Und half wie schon beim 1:0 beim überraschenden 2:1 kräftig mit: Arango vertändelte den Ball gegen Sararer, der sofort den Konter fuhr und Asamoah rechts anspielte. Dessen diagonale Flanke nahm der mitgelaufene Prib mit der Brust an und schoss von halblinks flach ins rechte Eck ein (43.).

Nach Wiederanpfiff gab es keinen personellen Wechsel, der aber nicht lange auf sich warten ließ: Denn bei Asamoah ging es nicht mehr weiter, Nöthe kam (49.). Es dauerte nicht lange, und der VfL war wieder zurück im Spiel: Nach Nordtveits Ecke verlängerte Hanke am ersten Pfosten per Kopf und Stranzl nickte am zweiten wuchtig unter die Latte (51.).

Die Euphorie bei den Franken war logischerweise gedämpft. Wie schon im ersten Durchgang riss die Borussia das Zepter an sich - diesmal aber agierte sie zielstrebiger: Hanke und Arango kombinierten sich durchs Mittelfeld. Nach Pass des Blondschopfs nach rechts zu Rupp flog dessen butterweiche Flanke an den zweiten Pfosten zu Herrmann, der im Fallen einnickte (57.).

Es passierte nicht mehr viel in der Folge. Die Fohlenelf spielte mit viel Ballbesitz clever mit der Uhr. Bis auf eine abgerutschte Fürstner-Flanke, die ter Stegen glänzend über den Balken lenkte (62.), kam die Borussia lange Zeit nicht mehr in Gefahr und hielt im Vorwärtsgang biedere Kleeblättler mühelos in Schach.

Erst kurz vor Schluss wurde es noch einmal knifflig für die Favre-Schützlinge, als Mikkelsen knapp am Tor vorbeischoss (90.). Fast im Gegenzug machte der VfL aber alles klar: Nach Mlapas Hereingabe war Pekovic mit der Hand am Ball. Bereits gelbverwarnt sah er die Ampelkarte und es gab nochmals Elfmeter. Den verwandelte Marx zum 2:4-Endstand (90.+2).

Die Kleeblättler gastieren am Samstag (15.30 Uhr) bei Borussia Dortmund, zeitgleich empfängt Gladbach im Borussia-Park den VfB Stuttgart.

Quelle: Kicker.de