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Startseite Aktuelle Beiträge Eintracht Frankfurt - Borussia M'Gladbach 0:1
Eintracht Frankfurt - Borussia M'Gladbach 0:1 PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Aufgrund einer engagierten Mannschaftsleistung gewann die Fohlenelf am Freitagabend 1:0 bei Eintracht Frankfurt. Das Tor des Tages erzielte Luuk de Jong.

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Borussias "Doppelsechs" Havard Nordtveit und Thorben Marx nach dem 1:0-Sieg gegen die Eintracht. (Foto: Borussia.de)


SO SPIELTEN SIE:

Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Schwegler, Rode - Aigner, Inui - Lakic (46. Celozzi), Meier. - Trainer: Veh

Borussia: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Daems - Nordtveit, Marx - Herrmann (85. Rupp), Wendt - Younes (77. Hanke), de Jong (75. Mlapa). - Trainer: Favre

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)

Tor: 0:1 de Jong (22.)

Zuschauer: 51.500 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Zambrano (9), Anderson (3), Rode (5), Schwegler (7) - de Jong (2), Marx (5)

Torschüsse: 14:8

Ecken: 8:5

Ballbesitz: 60:40

SPIELBERICHT:

Frankfurts Coach Armin Veh konnte im Vergleich zur Nullnummer in Freiburg wieder auf Inui (nach Gelb-Rot-Sperre) und Lakic, der zuletzt mit Rückenbeschwerden gepasst hatte, vertrauen. Beide fanden sich auch gleich in der Startelf wieder, in der für Matmour und Celozzi kein Platz mehr frei war.
Ebenfalls zwei Änderungen vollzog Gladbachs Trainer Lucien Favre nach dem 1:1 gegen Dortmund: Herrmann (nach Gelb-Sperre) und de Jong erhielten den Vorzug vor Rupp und Hanke. Bei Arango, der nach seiner Knöchelblessur unter der Woche wieder mittrainiert hatte, reichte es nicht, der Venezolaner fehlte gänzlich im 18er Kader.

Beide Mannschaften waren von Beginn an äußerst aufmerksam und darauf bedacht, die Kontrolle an sich zu reißen. Die angewandten Methoden waren aber unterschiedlich: So forcierten die Frankfurter das Flügelspiel und übernahmen zugleich die Initiative.

Gladbach indes vertraute auf die eigene Defensivstärke und schnelles Umschaltspiel. Auffällig bei der Fohlenelf war, dass sie häufig den Ball in der eigenen Hälfte zirkulieren ließ und so das Tempo verschleppte, um dann schlagartig den schnellen Steilpass zu spielen. Die erste nennenswerte Möglichkeit resultierte aber aus einer Ecke, als de Jong knapp über den Querbalken köpfte (16.).

Der aufmerksamen Abwehrarbeit beider Mannschaften war es geschuldet, dass die Begegnung über weite Teile keine hochkarätigen Torchancen zu bieten hatte. Dennoch war es ein ordentliches Spiel, das durch die von beiden Teams an den Tag gelegte Leidenschaft und auch offensive Ausrichtung zu begeistern wusste. Zielstrebiger attackierten jedoch die Fohlen, die nach 21 Minuten großes Pech hatten, als Jung in höchster Not Younes' Schuss zur Ecke abfälschte. Diese brachte allerdings den Erfolg: Marx verlängerte am rechten Fünfereck per Kopf zu de Jong, der aus sechs Metern zum 1:0 in die Maschen einköpfte (22.).

Standards machten im ersten Durchgang den Unterschied aus, vor allem die SGE-Defensive wackelte immer mal wieder nach ruhenden Bällen der Gäste (Stranzl, 24., Nordtveit, 33.). Dennoch: Frankfurt steckte nicht auf, drängte immer wieder mutig nach vorne, biss sich aber an der exzellenten Grundordnung der Gäste meist die Zähne aus. Und wenn sich einmal eine Chance für den Aufsteiger ergab, dann wurde sie nicht genutzt - Jantschke rettete in letzter Sekunde gegen Lakic (35.), während Meiers Kopfball drüber rauschte (40.). So blieb es dann auch bei der knappen Pausenführung der Rheinländer.

Veh reagierte zum Seitenwechsel, brachte Celozzi für Lakic und veränderte sein System. Die SGE agierte fortan in einer Raute mit dem Sturmduo Aigner/Inui. Der Japaner hätte dann auch direkt den Ausgleich auf dem Fuß, aus zehn Metern schoss er jedoch drüber (49.). Die Hessen stellten die Gäste nun verstärkt vor Probleme und agierten fortan deutlich druckvoller, ohne dabei aber echte Durchschlagskraft zu entwickeln. Auf der anderen Seite lauerte die Favre-Elf auf den vielleicht vorentscheidenden Konter und strahlte über Standards weiterhin Gefahr aus (Nordtveit, 53.).

Insgesamt verlagerte sich das Geschehen zusehends in die Hälfte der Gladbacher, die sich immer tiefer zurückzogen - es war ein Spiel mit dem Feuer, lag die Borussia doch nur mit einem Tor vorne. Große Sorgen musste sich Favre dennoch nicht machen, denn die Eintracht hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz und kombinierte sich oftmals auch sehenswert bis zum Strafraum durch, hatte dort aber keine geeigneten Mittel mehr parat. Und dann kaum auch noch eine schlechte Chancenverwertung hinzu: Inui zog gegen ter Stegen den Kürzeren (71.), Aigner köpfte freistehend drüber (73.).

In der Schlussphase wurde die ohnehin schon sehr intensive Partie noch intensiver, auch weil Schiedsrichter Deniz Aytekin etwas mehr Körpereinsatz erlaubte. Den verteidigenden Borussen spielte das ein wenig in die Karten, die fehlenden Offensivideen der Frankfurter allerdings noch mehr. Bis auf einen Fernschuss von Schwegler (81.) sowie einen Kopfball von Meier (90.) brachten die Hessen, bei denen Trainer Veh in der Nachspielzeit auch noch auf die Tribüne verbannt wurde, trotz allen Engagements nichts Gefährliches mehr zustande und mussten sich schlussendlich mit der zweiten Heimniederlage der Saison abfinden.

Borussia Mönchengladbach ist wieder am Samstag, den 9. März (18.30 Uhr), zuhause gegen Werder Bremen gefordert, tags darauf (15.30 Uhr) gastiert die Frankfurter Eintracht in Hannover.

Quelle: Kicker.de