Login

Community

Mitglieder

Besucherstatistiken

Heute14
Gestern41
Woche14
Monat1244
Insgesamt247015

Wer ist online?

Keine Benutzer online!
Besucher: 15
Startseite Aktuelle Beiträge SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach 3:0
SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach 3:0 PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Unsere völlig verunsicherte Borussia stürzt weiter im freien Fall Richtung 2. Liga.

Die Mannschaft des immer stärker unter Druck stehenden Trainers Michael Frontzeck verlor am 16. Spieltag mit 0:3 beim SC Freiburg.


SO SPIELTEN SIE:

Freiburg: Baumann – Mujdza, Barth, Butscher, Bastians – Schuster – Rosenthal (68. Flum), Makiadi (77. Pamic), Nicu, Abdessadki – Cissé (81. Reisinger)

Borussia: Heimeroth – Levels, Brouwers (41. Callsen-Bracker), Daems, Schachten – Bradley, Marx – Matmour, Arango – de Camargo (77. Neustädter) – Idrissou (46. Herrmann)

Tore: 1:0 Cissé (19.), 2:0 Barth (41.), 3:0 Cissé (59.)

Gelbe Karte: Cissé - Schachten, Levels

Zuschauer: 22.700

Schiedsrichter: Wolfgang Stark

Torschüsse: 24:13

Ecken: 7:2

Ballbesitz: 54:46 Prozent

Fouls: 14:13

SPIELBERICHT:

Die Borussia, die nur eine der jüngsten 14 Partien gewinnen konnte, hat lediglich zehn Zählern auf dem Konto und bereits fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Torjäger Papiss Cisse (19., 59.) und Oliver Barth (41.) trafen für die Freiburger, die durch den höchsten Saisonsieg auf den fünften Platz kletterten.

Die rund 23.000 Zuschauer mussten nicht lange auf die ersten Torchancen warten. Zunächst tauchte Cedrick Makiadi gefährlich vor dem Tor der Borussen auf (3.), dann vergab der Gladbacher Angreifer Igor de Camargo per Kopf die große Möglichkeit zur Führung (6.).

Die Gladbacher, bei denen die gesperrten Raul Bobadilla und Marco Reus sowie Torwart Logan Bailly, Dante, Anderson und Jean-Sebastian Jaures fehlten, machten zu Beginn einen sehr engagierten Eindruck. Die Borussen dominierten vor allem die Zweikämpfe.

Die Freiburger, die ohne Stammtorwart Simon Pouplin, Pavel Krmas, Ömer Toprak, Tommy Bechmann und Kisho Yano auskommen mussten, konnten sich in der Offensive kaum durchsetzen. Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt, der zum 50. Mal in der Bundesliga an der Seitenlinie stand, hatte in der 14. Minute erneut bei einem Kopfball der Gladbacher Glück: Der Ex-Freiburger Mohamadou Idrissou verfehlte das Ziel nur knapp. Nur zwei Minuten später scheiterte Idrissou am Freiburger Torwart Oliver Baumann.

Um so überraschender fiel die Freiburger Führung durch den Kopfball Cisses nach Vorarbeit von Maximilian Nicu. Beim zwölften Saisontor des Senegalesen sahen die Gladbacher Abwehrspieler Sebastian Schachten und Roel Brouwers, die beide zu passiv agierten, nicht gut aus. Nach dem Rückstand waren die Borussen völlig verunsichert. Die Freiburger übernahmen das Kommando. Makiadi per Freistoß (26.) und Yacine Abdessadki (28.) vergaben die Chancen zum zweiten Treffer.

In der 32. Minute hätten die Gastgeber aber fast selbst für den Ausgleich gesorgt. Nach einem katastrophalen Missverständnis zwischen Kapitän Heiko Butscher und Torwart Baumann konnte der Keeper den Schuss von Idrissou aus kurzer Distanz noch an den Pfosten lenken. Besser machte es Barth auf der Gegenseite bei seinem ersten Bundesligator. Der Innenverteidiger staubte aus kurzer Distanz ab.

Nur 40 Sekunden nach dem Seitenwechel hatte Cisse seinen zweiten Treffer auf dem Fuß. Nur vier Minuten später vergab der Angreifer erneut. Seine dritte Chance im zweiten Durchgang ließ Cisse dann nicht ungenutzt und traf aus kurzer Distanz zum 13. Mal in der laufenden Spielzeit. Von Gladbacher Gegenwehr war in dieser Phase leider nichts mehr zu spüren.

Noch ein kurzer Blick auf Michael Frontzeck: Er saß über weite Teile der Partie konsterniert auf seiner Bank. Jeder Gegentreffer widerspricht den Argumenten des 46-Jährigen, dass sein Team tatsächlich die Qualität habe, im Abstiegskampf bestehen zu können. Und sorgt dafür, dass die Frage nach der Zukunft des Trainers leider immer wieder auf den Tisch kommt, trotz aller Beteuerungen der Gladbacher Führungsriege, dass man „gemeinsam aus der Situation raus kommen“ wolle.