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Borussia Mönchengladbach - Hamburg 1:2 PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Gegen den Hamburger SV gab es am Freitagabend ein 1:2 (0:0). Ohne Heimsieg und mit nur zehn Punkten gehen die Borussen in die Rückrunde, die Mission Klassenerhalt erscheint als eine schier unmögliche.

bmg-hsv

SO SPIELTEN SIE:

Borussia: Heimeroth - Schachten, Callsen-Bracker, Daems, Wissing - Neustädter - Marx (81. Herrmann), Bradley (78. Idrissou) - Reus, Arango - de Camargo

Hannover: Rost - Rincon, Besic, Westermann, Aogo - Jarolim, Trochowski - Choupo-Moting (60. van Nistelrooy), Pitroipa (88. Ben-Hatira), Elia (90.+1 Tesche) - Guerrer

Tore: 0:1 Elia (46.), 1:1 de Camargo (48.), 1:2 Trochowski (72.)

Gelbe Karte: Schachten (4)

Zuschauer: 42.253

Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)

Torschüsse: 18:16

Ecken: 5:8

Ballbesitz: 46:54 Prozent

Fouls: 12:9

SPIELBERICHT:

Michael Frontzeck musste, wie sein Kollege Armin Veh, auf neun Profis verzichten. Sebastian Schachten, Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Filip Daems und Jens Wissing, der vergangene Saison noch beim Regionalligisten Preußen Münster spielte, bildeten die Gladbacher Viererkette – die achte Formation dieser Saison.

Zudem hatte sich Frontzeck für eine Systemänderung entschieden: Roman Neustädter spielte zentral vor der Abwehr, um die bisherige Doppelsechs zu unterstützen, wobei Thorben Marx und Michael Bradley einen offensiveren Auftrag hatten als sonst. Igor de Camargo war an diesem bitterkalten Abend die einzige Spitze.

Camargo war es dann, der für die erste Torhoffnung sorgte. Marco Reus schickte seinen Kollegen auf die Reise, doch Hamburgs Torwart Frank Rost reagierte schnell und richtig (4.). Im Block 18 des Oberrangs hätte dies normalerweise für Aufregung gesorgt, doch blieb der Ort, an dem sich sonst die Ultras versammeln, weitgehend leer.

Die Fan-Gruppierung „Block 1900“ hatte, wie vergangene Woche in Freiburg, zum Boykott aufgerufen – statt mit Pfiffen protestierten die Fans mit Abwesenheit und Spruchbändern: „Versagen darfst du, aber nie aufgeben“ war da zu lesen. Und: „Ihr nicht für uns, wir nicht für euch.“

Beide Teams, das war spürbar, wollten sich an dieses Spiel heran tasten und taten dies mit der ihrer Situation angemessenen Vorsicht. Borussia, das durch Reus (8.), Bradley (20.,25.), der in der Vorwärtsbewegung Spielmacheraufgaben übernahm, und Juan Arango (26., 43.) weitere zarte Möglichkeiten hatte, wirkte indes etwas kecker, der HSV war bemühter, die Ruhe im Spiel zu halten.

Defensiv machte sich Borussias Resterampe ordentlich. David Jarolim, Piotr Trochowski und Jonathan Pitroipa, die Kreativabteilung des HSV, kam selten sinnvoll zum Zug, weil Frontzeck neues Dreieck im zentralen Mittelfeld gut arbeitete. „Brust raus, Ball rein“, riet die Stadionzeitung. Ersteres beherzigten die Borussen, Teil zwei der Anweisung jedoch erst mal nicht.

Das ist, was Frontzeck meint, wenn er sagt, das Team belohne sich nicht für seine Arbeit. Wieder einmal wurde das bestraft: Eljero Eliah stahl sich in der 46. Minute erstmals davon – 0:1. Doch nur zwei Minuten später glich Igor de Camargo aus – 120 Sekunden zwischen Frust und Lust für Gladbach. Am Ende war nur noch Frust. Piotr Trochowski besorgte das Siegtor der Gäste (70.).