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Startseite Aktuelle Beiträge FC St. Pauli - Borussia M'Gladbach 3:1
FC St. Pauli - Borussia M'Gladbach 3:1 PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Mit einem frühen Tor von Igor de Camargo begann das Spiel in Hamburg gut für den VfL. Nachdem de Camargo dann allerdings Rot sah, nahm das Unheil seinen Lauf.

neustaedter

SO SPIELTEN SIE:

St. Pauli: Kessler - Thorandt, Zambrano, Gunesch, Volz - Boll (67. Daube), Lehmann - Kruse, Takyi (73. Sukuta-Pasu), Bartels - Asamoah (80. Ebbers). - Trainer: Stanislawski

Borussia: Heimeroth - Levels, Nordtveit, Stranzl, Daems - Fink, Neustädter - Herrmann (46. Marx), Idrissou - de Camargo, Hanke (73. Matmour). - Trainer: Frontzeck

Tore: 0:1 de Camargo (9.), 1:1 Kruse (37.), 2:1 Asamoah (53.), 3:1 Lehmann (58.)

Gelbe Karten: Lehmann (4) - Idrissou (2)

Rote Karte: de Camargo nach einer Tätlichkeit (21.)

Zuschauer: 24.487 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)

Torschüsse: 22:7

Ecken: 9:1

Ballbesitz: 62:38 Prozent

Fouls: 16:14

SPIELBERICHT:

Gladbachs Trainer Michael Frontzeck musste nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen Stuttgart mal wieder umbauen. Nordtveit agierte anstelle des gesperrten Dante neben Stranzl in der Innenverteidigung. Winter-Neuzugang Fink gab im Mittelfeld sein Debüt für die Borussia. Außerdem neu in der Startelf: Herrmann für den verletzten Reus und Hanke für den angeschlagenen Matmour.

Beide Mannschaften waren noch dabei sich zu sortieren, da lieferte Oczipka-Ersatz Volz den Gladbachern die Führung auf dem Silbertablett. Der viel zu kurze Rückpass des Linksverteidigers landete bei Hanke. Der Ex-Nationalspieler behielt mit einem Zuspiel auf de Camargo die Übersicht. Der Belgier musste in der Mitte nur noch einschieben - sein sechster Saisontreffer.

Wie so oft lagen Freud' und Leid bei der Borussia in dieser Saison allerdings nicht weit auseinander: Nachdem er im Mittelfeld von Lehmann gefoult wurde, sprang de Camargo auf und lief auf den Hamburger zu. Der Zusammenstoß der beiden endete mit Rot für den Torschützen (21.). Der ziemlich theatralisch zu Boden gegangene Lehmann sah nur Gelb. Es war bereits der siebte Platzverweis für die Gladbacher in der laufenden Saison. Und ein Knackpunkt, denn nun mussten die Gäste knapp 70 Minuten in Unterzahl agieren.

St. Pauli, das bis dahin in der Offensive kaum in Erscheinung getreten war, übernahm in Überzahl nun erwartungsgemäß die Kontrolle. Vor dem gegnerischen Sechzehner fiel den Gastgebern allerdings nicht allzu viel ein. Die einzige Ausnahme mündete prompt im Ausgleich: Asamoah setzte sich im Strafraum gegen zu zaghaft zu Werke gehende Gladbacher durch und hob den Ball aus der linken Strafraumhälfte hinüber zu Kruse. Dessen Volleyabnahme gegen die Laufrichtung Heimeroths schlug im linken Toreck ein (38.). Beim Stand von 1:1 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel brauchte St. Pauli nur acht Minuten, um aus seiner numerischen Überlegenheit erneut Kapital zu schlagen. Ausgangspunkt war ein feiner Pass von Bartels, der den Ball über die Gladbacher Abwehr in den Lauf von Takyi hob. Der Mittelfeldspieler, dem bis dahin nicht viel gelungen war, legte quer zu Asamoah, der keine Mühe hatte, seine starke Vorstellung mit dem Tor zum 2:1 zu krönen. Fünf Minuten später fiel die Vorentscheidung: Mit einem herrlichen Seitenwechsel setzte Kruse den durchgestarteten Lehmann in Szene. Der nahm den Ball mit der Brust mit und jagte ihn aus etwas spitzem Winkel an Heimeroths ausgestreckten Armen vorbei ins rechte Eck.

Es war der K.o.-Schlag für die Borussia, die St. Pauli nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Die Gastgeber hatten die Partie mühelos im Griff und hätten noch weitere Treffer nachlegen müssen. Kruse (81.) und der eingewechselte Sukuta-Pasu (89.) vergaben frei vor Heimeroth jedoch leichtfertig. Am ersten Heimsieg gegen Gladbach seit Dezember 1989 änderte das aber nichts mehr.

Nach sechs Punkten aus den Abstiegsduellen gegen Köln und Gladbach geht St. Pauli selbstbewusst in Derby beim HSV am Mittwochabend. Ob Boll, der angeschlagen raus musste, dann auflaufen kann, wird sich noch zeigen. Danach geht's für den Aufsteiger zu Spitzenreiter Dortmund. Gladbach, dem am Tabellenende langsam die Fälle davonschwimmen empfängt am nächsten Spieltag sonntags Schalke.

Quelle: Kicker.de