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Lucien Favre neuer Cheftrainer bei Borussia PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Am Sonntagabend musste Michael Frontzeck bei Borussia Mönchengladbach seinen Hut nehmen, am heutigen Montag bereits stellt das Tabellenschlusslicht der Bundesliga auf einer Pressekonferenz um 15.30 Uhr einen Nachfolger für den geschassten Trainer im Borussia-Park der Öffentlichkeit vor: Lucien Favre. Der Schweizer wird das Kommando bei den "Fohlen" übernehmen, wie der Verein bestätigte.

Die Suche nach einem neuen Trainer lief nach der Beurlaubung von Frontzeck in Mönchengladbach auf Hochtouren, noch am Sonntagabend führten die Verantwortlichen Gespräche mit möglichen Nachfolgern. Im Blickfeld Namen wie Christian Gross, Huub Stevens (Salzburg) und Lucien Favre. Am Montagmittag erfolgte dann die Einigung mit dem 53-Jährigen, der am Dienstag das erste Training leiten wird und am Sonntag (17.30 Uhr) im Heimspiel gegen Schalke 04 sein Debüt auf der Gladbacher Trainerbank feiern wird.

Der neue Mann soll einerseits als Retter fungieren, aber auch im Abstiegsfall die sofortige Bundesliga-Rückkehr anpacken. Rechnerisch ist der Klassenerhalt noch machbar, realistisch betrachtet wird es ein aussichtsloser Kampf. Der dritte Abstieg nach 1999 und 2007 steht unmittelbar bevor.

Die "Fohlen" rangieren nach dem 22. Spieltag mit nur 16 Zählern auf dem letzten Platz und haben bereits sieben Punkte Rückstand auf den Relegations- sowie den ersten Nichtabstiegsplatz. Vor allem die Abwehr offenbarte unter Frontzeck eklatante Schwächen, Gladbach fing sich schon 56 Gegentreffer. Aber auch die akute Heimschwäche macht der Borussia zu schaffen: Noch kein Sieg und erst drei Zähler auf eigenem Terrain bei elf Heimpartien machen das Unternehmen Klassenerhalt zu einem schwierigen Unterfangen.

Favre wechselte im Sommer 2007 vom FC Zürich nach Berlin, schloss die erste Saison als Cheftrainer mit der Hertha auf Rang zehn ab und führte 2008/09 die Hauptstädter auf Rang vier. Lange durfte der Schweizer mit seinem Team da sogar von der Champions League träumen, am Ende war Berlin aber zumindest wieder international vertreten. 2009/10 folgte der Absturz, nach nur einem Sieg aus den ersten sieben Spielen kam das Aus für Favre.

Quelle: Kicker.de