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Startseite Aktuelle Beiträge Eintracht Braunschweig - Borussia Mönchengladbach 1:1 (0:1)
Eintracht Braunschweig - Borussia Mönchengladbach 1:1 (0:1) PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

Borussia Mönchengladbach kann 2014 nicht gewinnen. In Braunschweig gab es am Samstag in einem schwachen Bundesligaspiel ein 1:1-Remis. Raffael hatte die Borussia in Führung gebracht, ein Eigentor von ter Stegen sorgte für den Ausgleich.

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Branimir Hrgota im Zweikampf mit Benjamin Kessel. (Foto: borussia.de)


SO SPIELTEN SIE:

Eintracht Braunschweig: Davari – Kessel, Bicakcic, Correia, Reichel – Pfitzner (79. Theuerkauf), Boland – Bellarabi, Hochscheidt (87. Elabdellaoui) – Kumbela, Nielsen (75. Ademi)

Borussia Mönchengladbach: ter Stegen – Korb, Jantschke, Stranzl, Daems – Nordtveit, Xhaka (63. Kramer) – Herrmann (77. Mlapa), Hrgota (71. Rupp) – Raffael, Kruse

weiter im Kader: Heimeroth (ETW), Dominguez, Arango, Younes

Tore: 0:1 Raffael (24.), 1:1 ter Stegen (52.)

Gelbe Karten:Boland - Xhaka (10), Kramer (5), Jantschke

Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)

Zuschauer: 23.200 (ausverkauft)

SPIELBERICHT:

Borussias Trainer Lucien Favre nahm in Braunschweig eine Veränderung gegenüber dem Remis gegen Hoffenheim am letzten Samstag vor: Håvard Nordtveit rückte in die Startelf, Christoph Kramer nahm auf der Bank Platz. Dort fand sich auch Juan Arango ein, der nach überstandener Verletzung im Kader stand.

Im ausverkauften Stadion in Braunschweig entwickelte sich ein sehr überschaubares Spiel. Manche Schach-Partie hat mehr Tempo als das dieses Bundesligaduell in der ersten Halbzeit. Borussia hatte deutlich mehr Ballbesitz als die Gastgeber, hielt sich aber zumeist mit Quer- und Rückpässen in der eigenen Hälfte auf.

Ging es mal über die Mittellinie, war der Ball ziemlich schnell verloren. Auf der anderen Seite stellte sich Braunschweig auch nicht wesentlich geschickter an, so dass es ein grenzwertiges Spielniveau war.

Wie aus dem Nichts gelang der Fohlenelf in der 24. Minute der Führungstreffer. Bezeichnend, dass der unter gütiger Mithilfe der Braunschweiger fiel. Raffael hatte eine Ecke von der linken Seite an den kurzen Pfosten gezogen, der Ball sprang gegen das Knie von Torwart Davari und von dort ins Tor.

Braunschweig hatte am Rückstand zu knabbern, während Borussia es nun gelang, das Spielgeschehen auch mal längerfristig in die gegnerische Hälfte zu verlegen. Allerdings fehlte es weiterhin an Tempo und Genauigkeit. Ein Kruse-Schlenzer von der Strafraumgrenze war die einzige nennenswerte Chance (40.), ehe drei Minuten vor dem Pausenpfiff endlich ein gelungener Spielzug zu sehen war. Raffael passte stark auf Herrmann, der wiederum auf Hrgota ablegte. Der Schwede kam 15 Meter vor dem Tor frei zum Schuss, scheiterte jedoch an Davari.

Braunschweig kam derweil zu einigen Halbchancen – die beste Möglichkeit hatte Hochscheidt, dessen Schuss von ter Stegen bravourös pariert wurde (38.).

Was dann nach dem Seitenwechsel passierte, passte wie die Faust aufs Auge zu diesem schwachen Bundesligaspiel. Filip Daems bekam kurz vor der Mittellinie den Ball und legte, mangels Optionen, den Rückwärtsgang ein. Bedrängt passte er die Kugel zurück auf ter Stegen. Dem Keeper, üblicherweise eine Bank bei Rückpässen, unterlief ein schlimmer Fehler. Wie seinerzeit im Länderspiel gegen die USA ließ er den Ball über den Fuß rutschen und bugsierte ihn so ins eigene Tor (52.).

Zumindest hatte der Ausgleich die Wirkung, dass sich nun ein halbwegs annehmbares Bundesligaspiel entwickelte. Borussia nahm endlich etwas Tempo auf und erneut war es Hrgota, der eine gute Chance nicht nutzen konnte. Raffael hatte den Ball toll durchgesteckt, Hrgota scheiterte alleine vor Davari, Kruse setzte den Nachschuss knapp vorbei (58.).

Richtig gut war es allerdings nicht, was die Borussen zeigten. Braunschweig wiederum stellte sich auch nicht viel besser an, sorgte dennoch ab und an für Unruhe im Gladbacher Defensivverbund.

Die beste Gelegenheit hatten die Gastgeber nach einer Ecke, als Korb auf der Linie für den bereits geschlagenen ter Stegen klärte (78.).

Lucien Favre hatte bereits Kramer für Xhaka und Rupp für Hrgota eingewechselt, später brachte er noch Mlapa für Herrmann.

Und die Borussen schienen in der Schlussphase den längeren Atem zu haben. Nordtveit zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze knapp am Tor vorbei (80.), Kruse platzierte einen Flachschuss an den Pfosten (86.). Peniel Mlapa zielte eine Minute vor Schluss genauer, doch seinem Treffer wurde wegen angeblicher Abseitsposition die Anerkennung verwehrt. Eine Fehlentscheidung, wie die Fernsehbilder zeigten.

Am Ende blieb es beim Remis in Braunschweig. Borussia enttäuschte spielerisch über weite Strecken, hatte aber dennoch mehr als genug Gelegenheiten, die Partie für sich zu entscheiden. Somit war der eine Zähler unter dem Strich erneut zu wenig.

Quelle: torfabrik.de