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Startseite Aktuelle Beiträge Borussia M'Gladbach - VfL Wolfsburg 4:1
Borussia M'Gladbach - VfL Wolfsburg 4:1 PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   

In einer mitreißenden Partie bezwang Borussia am heutigen Freitagabend den VfL Wolfsburg nach 0:1-Rückstand mit 4:1 und darf an der Tabellenspitze übernachten.

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Filip Daems und Raul Bobadilla waren gegen Wolfsburg erfolgreich. (Foto:picture alliance)

SO SPIELTEN SIE:

Borussia: ter Stegen - Jantschke, Nordtveit, Dante, Daems - Marx, Neustädter - Reus (88. Herrmann), Arango - Hanke (86. King), Bobadilla (81. Leckie). - Trainer: Favre

Wolfsburg: Benaglio - Salihamidzic (23. Schulze), Kjaer, Russ, Marcel Schäfer - Träsch, Josue (84. Knoche) - Hasebe, Hitzlsperger - Helmes, Mandzukic (58. Lakic). - Trainer: Magath

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

Gelbe Karten: Hanke - Schulze, Russ (3)

Zuschauer: 43.224

Tore: 0:1 Hasebe (13.), 1:1 Reus (15.), 2:1 Daems (32., Foulelfmeter), 3:1 Bobadilla (45.), 4:1 Reus (67.)

Torschüsse: 20:7

Ecken: 8:6

Ballbesitz: 62:38 Prozent

Fouls: 13:19

SPIELBERICHT:

Borussen-Trainer Lucien Favre musste im Vergleich zum 1:1 gegen den VfB Stuttgart in der Abwehr umbauen, da Brouwers Gelb-Rot-gesperrt fehlte. Marx rückte dafür in die Startelf und agierte als zweiter "Sechser", während Nordtveit neben Dante in der Innenverteidigung auflief.

Beide Mannschaften begannen äußerst verhalten und wollten sich zuerst einmal zurechtfinden. Die Gladbacher investierten als erste mehr und waren um eigene Impulse bemüht. Allerdings gaben sich beide Abwehrreihen zunächst keine Blöße, sodass in den ersten zehn Minuten überhaupt keine ernstzunehmenden Torraumszenen zu sehen waren.

Das sollte sich aber bald ändern, denn nach zwölf Minuten führte der erste solide Angriff der "Wölfe" gleich zum Erfolg. Helmes schlug den Ball von links präzise auf die rechte Seite zu Träsch, der direkt für Hasebe ablegte. Der Japaner zog trocken aus 15 Metern ab und nagelte das Leder ins rechte Eck (13.). Die Freude der Niedersachsen währte allerdings nicht lange, denn nur zwei Minuten später verteilte Kjaer ein Geschenk! Der Däne legte sich den Ball erst zu weit vor und rutschte dann noch aus, Bobadilla spritzte dazwischen und passte dann am herausstürzenden Benaglio vorbei zu Reus, der aus elf Metern ins leere Tor einschob.

Alles war wieder auf null gestellt - bis auf die Tatsache, dass Salihamidzic nicht mehr mitmachen konnte. Der Bosnier hatte sich am hinteren rechten Oberschenkel verletzt und wurde früh durch Schulze ausgewechselt (23.). Der 22-Jährige sah sich dann immer stärker werdenden Gastgebern gegenübergestellt. Bobadilla scheiterte an Benaglio (27.), während Hanke das rechte Außennetz traf (28.). Etwas später stand eben jener Schulze wieder im Rampenlicht: Im Sechzehner ließ er sich zuerst von Reus düpieren und fuhr dann den linken Arm aus. Reus nutzte das geschickt aus, ging zu Boden und bekam den Foulelfmeter, den Kapitän Daems sicher verwandelte (32.).

Es war die verdiente Führung für die Favre-Elf, die spritziger war als die Niedersachsen und noch vor der Pause die eigene Führung weiter ausbaute. Bobadilla (38.), Hanke (41.) und Arango (44.) näherten sich noch an, ehe der agile Bobadilla doch noch zuschlug: Schäfer verlängerte eine Ecke von rechts unglücklich zum Argentinier, der aus kurzer Distanz locker zum 3:1-Pausenstand einköpfte (45.).

Wer gedacht hatte, der VfL würde aus der Kabine mit mehr Elan herauskommen, der sah sich getäuscht. Auch im zweiten Durchgang spielte mit Gladbach nur eine Mannschaft. Die Borussen drängten mutig nach vorne und erspielten sich durch ein ansehnliches Kombinationsspiel weitere - teils erstklassige - Einschussgelegenheiten. Nur die Chancenverwertung ließ mittlerweile zu wünschen übrig. So segelte Arangos Freistoß knapp drüber (47.), während Bobadilla (50.) und Neustädter (52.) in Benaglio ihren Meister fanden. Nur eine Minute danach fälschte Josué einen Arango-Schuss per Kopf unglücklich ab und hatte dann Glück, dass die Kugel nur an den linken Pfosten knallte.

Danach nahmen die Hausherren das Tempo aber ein wenig raus, blieben aber trotzdem die tonangebende Mannschaft. Bezeichnend: Der VfL hatte im zweiten Durchgang noch keinen einzigen Torschuss verbuchen können, Gladbach indes bereits sechs. Auch die Hereinnahme von Lakic änderte am Spielverlauf nichts. Vielmehr sorgte die Borussia nach 67 Minuten für Entzücken bei den 43.224 Zuschauern. Arango passte während eines tollen Spielzugs mit dem Außenrist von rechts direkt in die Mitte zu Reus weiter, der aus kurzer Distanz volley zum 4:1 vollendete. Etwas später folgte dann der erste Torschuss eines Wolfsburgers in Durchgang zwei - Hitzlsperger zielte aber zu hoch (72.).

Am Ausgang des Spiels war da bereits nicht mehr zu rütteln, auch wenn der VfL die Niederlage noch erträglicher gestalten hätte können. So parierte ter Stegen in starker Manier gegen Helmes, der aus 14 Metern unbedrängt zum Abschluss gekommen war (80.). Danach passierte allerdings nichts mehr, da sich beide Mannschaften nun mit dem Ausgang der Partie abgefunden hatten. Das nutzten dann auch beide Trainer, um zu wechseln. Dabei kamen Knoche beim VfL und der Norweger King bei der Borussia jeweils zu ihrem Bundesligadebüt.

Während die Borussia aus Mönchengladbach erst wieder am Sonntag, den 28. August, auf Schalke gefordert ist, reist der VfL Wolfsburg tags zuvor zum SC Freiburg.

Quelle: Kicker.de